Senai Demirci

Kafka'nın işaret ettiği tevafuk tam da "kul" tarifini fısıldıyor: "Sein" sözcüğü Almancada iki anlama gelir: "Var olmak" ve "Onun olmak." "O'nun olmak"tan başka bir "var olma" seçeneği var mı ki! 

Yazılarım ( 387 )
09.01.2014
Yazı boyutu
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Kur'an Werkstatt-Kur'an Atölyesi İlkeleri [Almanca]

 

1-Mit Kur'an Werkstatt, beabsichtigen wir, die Meal von Kur'an al Karim rezensierend zu lesen,
uns an den Klang der natürlichen, blumigen , arabischen Sprache anzupassen,
von ihm sich leiten zu lassen, sowie mit Meal assoziierend und den Sinn verstehend eine Tür zu öffnen

*(Meal: Ungefähre Übersetzung der Bedeutung von Ajah und Hadith , in die jeweilige Muttersprache)
*. (rezensieren: Ein Urteil abgeben, seine Meinung äußern, Kritik üben; gerecht, hart, milde urteilen)


2-Meal ist nicht etwas, was man nicht hinterfragen könnte. Viele Mealschreiber heben die geschichtlichen Aspekte hervor oder behandeln die Offenbarung als tote Zitate. Wiederrum gibt es andere, die die Sätze nur nach Vorlagen bilden und sie wiederholen. Manche kappen die Wörter von ihren Wurzeln ab und machen somit auch deren Bedeutungen nichtig. Dadurch entstehen ohne besondere Mühe wirre Inhalte. Wir können uns aber bemühen die Kuranwörter, die sich aus sich selbst ableiten, zu verstehen, dann würden wir die Offenbarung mit ihrer eigenen Sprache und Auswirkung verstehen. Somit würde sich ein lebendiges Kuranverständnis bilden.

3- Meal ist wie eine Tür, um den Koran zu verstehen. Ohne eine Tür kann man kein Haus betreten. Man kann aber auch kein Haus durch eine Tür ersetzen. Wenn man die Bedeutung der Meal mit dem Kuran gleichsetzt, dann hat man das Haus der Tür gleichgesetzt. Wenn man sich aussperrt und es einem nicht mehr möglich ist in ein Haus hineinzugehen, ist es wie, wenn wir die Meal als Kuran annehmen- wir können die Tür nicht öffnen und in das Haus des Kurans hineingehen. Meal gibt uns Auskunft darüber, wie man die Nachrichten zu verstehen hat. Genauso wie eine Babyflasche über die Muttermilch Auskunft gibt. Muttermilch kann man auch nur von der Brust der Mutter trinken. Muttermilch ist die zauberhafte Verbindung und seelische Vereinigung zwischen Mutter und Kind. Kuran erfordert das lebendige Verständnis des Menschen. Im Leben finden wir die Auswirkung der Offenbarung. Diese Kuranwerkstatt beabsichtigt die vorhandenen Bedeutungen des Kurans im Leben eines Menschen mit seinen Auswirkungen zu vereinigen.



4-Die Kuransprache ist die reinste Form vom Arabischen. Die Sprache des Kurans (Kuranisch) zu lernen ist einfacher als Arabisch. Die Wörter aus dem Kuran sind im Türkischen schon vorhanden. Wer sein Türkisch vertieft, nähert sich sowieso der Kuransprache an. Wenn wir den Schatz unter unserer Zunge entdecken, wird uns der Kuran als Schatzquelle bewusst. Die im Kuran verwendete Sprache wurde in die reinsten, tiefsinnigsten, klarsten, am besten verständlichen und am einfachsten ausdruckbaren Wörter gefasst. Wenn wir einmal verstanden haben die Sprache einer Ayet aufzulösen, dann können wir die Sprache der anderen Ayets besser und schneller lösen.

5-Die Möglichkeiten im Arabischen und Türkischen sind unterschiedlich. Im Arabischen werden die Wörter aus dem anderen geboren und sie ernähren sich gegenseitig im Herzen des anderen, um zu gedeihen. Im Türkischen gibt es auch Beispiele dafür wie "gül gülmedi gitti" Die Rose lachte nicht und ging weg (Rose=Blume aber auch Mädchenname Rosi. Gülmedi = hat nicht gelacht, wird aus dem gleichen Wort abgeleitet). So wie es mit gleichem Klang und Harmonie nicht ins deutsche zu übersetzen ist, ist es auch unmöglich diesen Fluss der Eigenschaften von Wohlklang und die Übereinstimmung vom Sinn des Kuran vom Arabischen ins Türkische zu übertragen. Bei der Reise zur arabischen Wortwurzel stellt man fest, dass in ein und demselben Ayet sich zwei gegensätzliche Bedeutungen befinden. Die augenscheinlich auffällige Bedeutung verbirgt eine andere neue. Das beste und typische Beispiel dafür ist "akimussalat", was ins türkische mit "beten" übersetzt wird. Das Wort "Zekat" ist mit "Reinigung" ins türkische, ohne die Wurzelbedeutung zu berücksichtigen, mangelhaft übersetzt worden. Wenn man wie bei dem Wort "salli" die Bedeutungen wie "hochheben, Rückrat haben" bei der Übersetzung ins Türkische ganz außer Acht lässt, entstehen dadurch ernsthafte Verständnisprobleme. Genauso ist es bei dem Wort "Din". Wenn man da die Bedeutung der Wurzel aus dem Arabischen "d?na - Schuld" zu erwähnen außer Acht lässt, hat man schon die nächste Verständnis- und Erklärungsbeschränkung bei dem Ayet Meal von dem Wort "am Tage des Din's".
*(yaum ad-d?n /Tag des Jüngsten Gerichts, bei Sura al Fatiha)

6-Im Arabischen kommen die Nebensätze nach dem Hauptsatz. Dies ist auch die Denkreihenfolge im Kuran. Im Gegensatz dazu befindet sich im Türkischen der Nebensatz am Anfang. Wenn man dies nicht berücksichtigt, hat man schon die grundlegenden Bedingungen des Tauhid von "lâ ilâhe illallah" nicht sinngemäß ins Türkische übertragen können. Denn nach dem türkischen Satzbau ist es nur in der umgekehrten Reihenfolge möglich, dies zu übersetzen. Im arabischen Satzbau lehnt man erst die vorhandenen Götter mit den Wörtern "la ilahe" ab, dann bezeugt man Allah als einzigsten Gott mit den Wörtern "illâ Allah".
Wer nicht zuerst die sichtbaren Götter ablehnt kann, auch kein ALLAH als einzigen Gott bezeugen. Dieser Satz steht bei der türkischen Meal als "Außer ALLAH gibt es keine anderen Götter". Eigentlich hätte man das Wort "ALLAH" als letztes Wort sagen müssen. Also nachdem man alle in Frage kommenden Götter abgelehnt hat, muss man ihn als ALLAH bestätigen.
Wenn man diese Feinheiten außer Acht lässt, verändert man nicht nur Satzbau im Arabischen, sondern auch den Sinn des Satzes und das darauf basierende Denkschema.

7-"Cin/ Dämon, Cennet/ Paradies, Cenin/ Fötus, Mecnun/ verrückt" werden ins Türkische als einzelne Wörter ohne nähere Verbindung oder Verwandtschaft miteinander übersetzt, obwohl sie die aus der gleichen Wurzel entstanden sind. Jemand der nur Meal liest, wird diese Andeutungen niemals erkennen oder wahrnehmen. Ein Intellekt, der sich die einfache Klarheit und Reinheit der Kuranwörter aneignet und verinnerlicht, wird aus dieser Wortverwandtschaft mehr Bedeutungen erkennen und Aha- Erlebnisse erreichen.

8-Der Kuran spricht nicht die Kuranspezialisten an (Theologen, religiöse Seelsorger, islam. Rechtsgelehrte, Kuraninterpräten oder Kuran Kommentatoren). Er spricht "den Mensch" an. Jeden der bestrebt ist überzeugt zu sein. Das Kuranverständnis anderen zu überlassen, ist sich selbst als Mensch zu verleugnen, gleichzusetzen.

9-.Wir hatten am Anfang gesagt, dass Kuran-arabisch einfacher ist als Arabisch. Die in unserem Heimat seit Jahren verwendete arabische Grammatiklehre "Emsile, Bina, Maksut" hat dazu geführt, dass die Menschen in Details ertrunken sind, aber keineswegs die Kuran Klarheit sehen und erkennen konnten und dadurch auch nicht damit konfrontiert wurden. Man hat vor lauter Bäumen den Wald nicht erkannt. Erst in den letzten Jahren mit großer Mühe und Aufopferung gemachte Arbeiten, haben die Ängste in Bezug auf Arabisch weggeräumt und die menschliche Intelligenz auf das Kuran-arabisch aufmerksam gemacht. Dazu gehört das Werk von Alan Jones "Arabic Through Qur'an" und von Necla Yasdıman "Adım Adım Kur'ân Dili". Diese Werke sind Hoffnungsträger und Wegweiser zugleich.

10-Etwas zu wissen und etwas zu leben sind zwei verschiedene Dinge. Z.B. weiß nicht jeder Mensch über das Wasser alles. Aber die Wasserspezialisten können Bände darüber schreiben. Das Wasser zu trinken hingegen erfordert keine Professionalität. Man muss dafür kein Spezialist sein. Über die Ayat zu sprechen und die Ayet zu empfinden sind unterschiedliche Handlungen.

11-Kur'ân-ı Kerîm ist kein religiöses Buch. Es ist ein existentielles Buch. Es spricht über die Grundprioritäten. Es lädt dem Universum Sinn und Ziele auf. Kuran zu lesen ist keine Verantwortung, die man nur den Theologen und Religionsvertreter überlassen sollte. Jeder, der einen Intellekt und ein Leben besitzt, ist an erster Stelle für den Kuran verantwortlich.

12- ALLAH, der spricht und ALLAH, der erschaffen hat, ist ein und derselbe. Dieses Geheimnis verrät die Offenbarung ganz am Anfang als Bekanntmachung: Lies im Namen deines Herrn, der erschaffen hat,..."Sura 96/1. Der Erschaffer spricht im Kuran, so wie er erschaffen hat. Erschaffen ist auch eine Art von Sprechen. Der Baum ist ein Wort. Die Sonne ist ein Satz. Die Erde ist eine Seite. Wenn wir die Sprache der Erschaffung erkennen, entdecken wir das Sprachgeheimnis des Kuran's. Obwohl die Sonne sehr alt ist, ist kein Sonnenaufgang alt. Jedes Mal ist er neu und frisch. Genauso ist das Wort der Ayat "alt" aber die Bedeutung ist wie der Sonnenaufgang in unseren Köpfen "neu" und erneuert sich immer wieder aufs Neue.

13-Kuran "hilft demjenigen, der ihn ließt." Es öffnet sich demjenigen, der sich anstrengt, um ihn zu lesen. Kuran zu lesen um ihn zu verstehen, ist dem Kuran zu helfen. Wer hilft dem wird geholfen. Wenn der Diener dem Erschaffer dient, agiert der Erschaffer, wie es sich ziemt.

14-Unsere Verantwortung gegenüber dem Kuran ist, ihn zu lesen und zu verstehen und danach zu leben. Den Kuran oberflächlich zu lesen, kann unsere Verantwortung gegenüber dem Kuran nicht gerecht werden. Wer nur das oberflächliche Lesen als seine einzige Verantwortung sieht, läuft davor eigentlich weg. Wer die Schale von der Walnuss für die Walnuss hält, der wird niemals die Schale brechen und den Inhalt essen können.

15-Kuran ist nicht der Name eines Buches der aus Papier besteht, sondern es ist der Name der auf Papier geschriebenen Wörter, die mit Bedeutungen beladen sind und Reaktionen bewirken können. Die einzelnen Blätter vom Kuran, auf denen Ayet geschrieben sind, nennt man Musaf. Wenn Musaf gelesen wird, wird es zu Kuran (Lesung, Rezitierung, Vortrag). Wenn Kuran verstanden wird, wird es zu Beyan (Aussage, Erklärung). Wenn Beyan gelebt wird, wird es zu Insan (Mensch).

16-Der Kuran und der Mensch sind Zwillingsgeschwister. Wenn der Mensch ihn liest, versteht und auslebt, fängt er an seinen Zwilling kennenzulernen. Er freut sich, er staunt darüber und er bestaunt in einem schönen Spiegel sein Spiegelbild. Der durch das Lesen von Kuran seinen Zwillingspartner kennengelernt hat, versteht, dass er verstanden wird. Er bemerkt dass er sich bestätigt fühlt. Er sieht, dass es eine Vorlage für sein schwaches Dasein gibt.

17-Die Ayet sind wie ein Fluss. Der Fitra (arabisch‏: Natur, Veranlagung; Schöpfung) des Menschen ist das Flussbett, in dem der Fluss fließt. Je mehr wir der Ayat erlauben in unsere Herzen einzufließen, desto mehr werden wir unsere eigene Fitra bemerken. Der Fluss der Ayat wird unsere Fitra ernähren und unsere Fitrat wird den Fluss der Ayat bestätigen.

18-Was will das Beispiel mit dem Fluss uns sagen? Der Fluss liegt auf der Landkarte immer an der gleichen Stelle. Die Bewohner am Fluss hören jedes Mal andere Wassergeräusche. Spannend erleben sie jedes Mal, wie der Mond sich im Wasser anders spiegelt. Sie entdecken in den verschiedenen Wasserbereichen unterschiedliche Tiefen und Strömungen. Wenn sie ihre Angelrouten ins Wasser schmeißen können sie frische Fische fangen. Solange sie sich am Strand aufhalten, werden sie jedes Mal neue Pflanzen kennenlernen. Der Fluss verspricht jenen, die sich in seine Nähe sich begeben, neues Leben. Genauso ist es auch mit Ayat. Sie stehen auf einem Blatt geschrieben und stehen für jeden, der sie kennenlernen will zur Verfügung. Sie fließen jedes Mal in die Herzen der Leser aufs Neue und sind immer frisch. Es erneuert sich jedes Mal von selbst und trägt immer wieder das Leben mit sich und überträgt das Leben entlang seiner Ufer.

19- Laut Kuran ähnelt die Offenbarung dem Regen. Dieses Beispiel will andeuten, dass wir eine Verantwortung gegenüber dem Regen haben. Denn Regen ist ein altes Thema. Es ist lange vor unserer Zeit bestimmt worden, dass es auf der Erde regnen würde. Aber jeder Regen ist jedes Mal neu. Jeder Regen erneuert das Leben. Jeder Regentropfen verhilft dem verborgenen Samen unter der Erde ihn zum Leben zu erwecken und bringt den Baumwurzeln das Lebenselixier. Es ist genauso wie der Offenbarungsregen der 23 Jahren lang dauerte, um in die menschlichen Horizonte zu gelangen und stets in den Intellekt der Menschen herabgesandt wird. Falls wir in dem Boden unseres Intellekts die Samen sicher aufbewahren, wird die Berührung des Offenbarungsregens uns etwas Gutes tun. Dann kommt der Frühling zu unserem Boden. Wenn wir schon dabei sind, fällt mir das Gebet von unserem Propheten s.a.v. ein "Mach den Kuran zu unserem Frühling...." worüber wir uns Gedanken machen sollten, wie es angenommen werden wird.

20- Die Bedeutung um Kuran zu verstehen ist laut Kuranaussage das „Schweigen". Schweigen, um die vorhandenen Vorlagen im Kopf zu vergessen, indem wir die Gedanken im Kopf als nicht da gewesen behandeln. Das physische Schweigen ist unsere Verantwortung gegenüber der Stimme des Kurans. Doch psychisches Schweigen ist die Bedingung dafür, dass wir alle von uns bisher gemachten Vorstellungen über Kuran und in Wörter gefasste Erklärungen zur Seite legen. Nur unter diesen Voraussetzungen spricht der Kuran zu uns.

21- Kuran ist die zeitgemäße Ansprache von ALLAH zu jedem einzelnen im Hier und Jetzt. Das Wort ist niemals alt. Ayat erzählen niemals von Historie. Sie bringen uns hier und jetzt "die aktuellsten Nachrichten".

22-Ayet werden im Kuran mit einem Baum verglichen. Obwohl der Baum alt ist, bringt er jedes Jahr neue Früchte hervor. Jedes Jahr läuft das Leben auf seine Astspitzen zu und blüht aufs Neue. Die Wörter der Ayet erscheinen wie der Baumstamm alt und stabil. Doch, wenn auf die passende Jahreszeit gewartet wird, bietet er neue Früchte und neue Bedeutungen. Es entwickeln sich neue Äste und Blätter. Nur weil seine Wurzeln seit langem in der Erde verwurzelt sind und fest stecken, heißt es nicht dass sie keine Ahnung vom Himmel und kein Bezug zur Sonne haben. Es heißt noch lange nicht, dass er keine Reaktion auf den Wind und Menschen zeigt.


23-Wir haben gegenüber einem schriftlich fixiertem Text drei fundamentale Verantwortungen: Das Wort bemerken. Aus dem Wort ableiten. Das abgeleitete Wort für ein Thema verwenden. Wenn der Leser keine Verwendung für einen Zweck hat, kann er kein Wort ableiten. Der Leser, der nicht ableiten kann, kann nicht in die Substanz des Wortes eindringen. Er wird auch bei der Begegnung mit den Wörtern keine Faszination empfinden.

24-Jedes Wort im Kuran hat 4 elementare Absichten: Tauh?d /Glaube an die Einheit (und Einzigkeit) (Gottes)‘) bedeutet „Glaube an die Einheit Gottes",
Nubuwwah/ Prophetentum
Haschir/ Gerechtigkeit (Grundlage der sozialen Sicherung)
Ib?da/ gottesdienstliche Verrichtung

Den Kuran zu lesen, ohne diese Absichten zu berücksichtigen, sperrt das Verständnis zur Bedeutung und lässt uns den Kuran als Wörter aus alter Zeiten und als ungültig vermuten.

25-Als Letztes muss ich noch erwähnen, dass Saidi Nursi als Zeitzeuge mitbekommen hat, wie eine Sprache aus seinen Kuranwurzeln gerissen und dem Laisismus angepasst und somit reformiert wurde. Deshalb schrieb er „Rislai Nur"- mit der Absicht die Kuranwörter im Türkischen lebendig zu halten. Damit, die in den Gedächtnissen eingeschlafenen Kuranwörter erweckt werden und im Umlauf bleiben, hat er dies als Projekt aufgeschrieben. „Risalei Nur" bietet eine spezielle Sprache an, in der die Zivilisationssprache mit den Kuranwörter am Leben erhalten wird. Wenn wir die Möglichkeiten dieser Sprache in Anspruch nehmen, werden wir in dem Bedeutungsfluss des Kurans mitfließen. (Den Fluss vom Ufer zu betrachten ist Tafsir; in den Fluss zu tauchen ist ein Elixier)

26.Der Koran erwähnt Iman und Amel miteinander. Iman ist die Tat vom Herzen.Amel sind die Taten der Muskeln. Ohne die Handlungen vom Herz, können die Handlungen der Muskeln nicht Salih* und Sahih* sein. Die Zusammenarbeit muss man so verstehen.
Genauso so ist es bei den Zahlen. Einige haben Zehner und einige Einer.
Nur, wenn sie zusammen sind, ergeben sie den Wert der eigentlichen Zahlen.
So zeigen auch Amel* und Iman beim zusammen Lesen die eigentliche Nachricht.
Denn ein Amel ohne Iman* ist nicht "Sahih" und ein Iman, der nicht mit einem Amel endet, ist nicht "Salih".
Bei Kuranlesungen muss man jede Handlung auf Iman beziehen.
Während der Kuran uns Auskunft über detaillierte Handlungen des Lebens gibt, spricht er mit „Oh ihr Gläubigen“.
Diese Ansprache bevorzugt er und beendet meistens mit mindestens eine Verbindung zu zwei Bedeutungen aus dem Esma*.
 
Salih= rechtschaffenen Handlungen
Sahih= wahrhaftig
Amel= Taten
Iman= Das Wort "Iman" mit Glaube zu übersetzen ist nicht richtig, weil mit Iman keine Vermutung gemeint ist,
sondern Gewissheit die auf Wissen basiert.
Esma=ALLAH's schöne Namen
 
 
 
27. Der Bezug von Esma in den Ayat gibt auch Auskunft über den Verlauf
von Ayatfluss. Wenn man die Esmas erkennt, wird man auch die Kernaussage
verstehen, denn Esma ist das Geheimwort für Iman. Jemand, der an einen
sehenden und hörenden Allah glaubt, der wird sein Reden dementsprechend
formulieren. Der Mümin* wird sein Taqwa* danach aufbauen und aufrecht
erhalten. Das Verantwortugsbewustsein ist die Grundlage für Hidayat*.
Solange wir diese Basis nicht haben, werden wir weder salih noch sahih
Amel verrichten können. Sahih Amel ist laut Kuran ein Herz, das hinter
der freiwilligen Aktion steht. Das ist nur möglich, wenn das Herz sich
an dem Esma von Allah festhält.
 
Mumin=Die Gläubigen
Taqwa= Ehrfurcht vor ALLAH
Hidayat= Im Sinne des Islam die Hinführung zur wahren Religion
Führung, die Leitung
 
 
Übersetzung#FatmaAfifeGürsoy#Kuranwerkstatt

* Tafsir leitet sich von "fassara" ab, was "erklären", "verdeutlichen" bedeutet. "Eine Wissenschaft, die sich mit der Bedeutung des Qurans nach menschlichem Ermessen beschäftigt."

 


| Daha

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